Der Paritätische Kreis Düren

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Aktuelles und Termine

Termine von und mit Mitgliedsorganisationen

02.05.2026 ab 14 Uhr Inklusiver Linedance-Flashmob auf dem Kaiserplatz in Düren

Angebot von sprech:fähig – Institut für Kommunikation & Interaktion, August-Klotz-Str.2, 52349 Düren

Am 05.05. ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. 

Dieses Jahr setzen wir ein sichtbares Zeichen: Beim inklusiven Linedance-Flashmob am 02.05.26 tanzen wir auf dem Kaiserplatz in Düren ab 14.00 Uhr gemeinsam unter dem Motto “Everbody Dance” für Teilhabe, Barrierefreiheit und Gleichstellung. Gemeinsam im Takt - mit und ohne Behinderung.

Sei dabei und werde Teil einer Bewegung, die verbindet. Wer sicherheitshalber vorher mal üben möchte, melde sich gern 

Mobil: 0155/660 667 30

E-Mail: kontakt@sprechfaehig.de

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Und nach dem Flashmob geht es noch weiter:

Am 02.05.26 ab 16:30 Uhr gibt es im KOMM eine Neuauflage unserer Podiumsdiskussion mit Politiker*innen aus dem Kreistag, Landtag und Bundestag

zum Thema “Barrierefreiheit im Kreis Düren: Davon profitieren alle!”

Gemeinsam im Gespräch - ob mit oder ohne Behinderung. Sei dabei und bring Deine Fragen und Themen ein!

begrenzte Plätze -→ Anmeldung bitte unter kontakt@sprechfaehig.de oder 0155/660 667 30 (Bitte bei Bedarf auch Bedarf wie z. B. DGS-Dolmetschung angeben)

 

Neuigkeiten und Aktuelles aus dem Verband

Wir gratulieren Lulzim Lushtaku zur Wahl in die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW!

Die LAG der Werkstatträte NRW besteht aus 17 Delegierten, davon sind 7 Beschäftigte in Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Im Februar 2026 kamen fast 70 Werkstatträte und Vertrauenspersonen aus 44 Werkstätten zusammen, um die neuen Delegierten aus den Reihen des Paritätischen zu wählen. Gewählt wurden neben Lulzim Lushtaku von den Rurtalwerkstätten aus Düren, Dirk Fensterseifer von WIR, Tanja Krahn von den Lübbecker Werkstätten, Markus Korn von den Rhein-Sieg Werkstätten, Max Haberland von der Lebenshilfe Aachen, Manuel Rodriguez Möller von der Lebenshilfe Oberhausen und Kathrin Lemmnitz vom Lippischen Blinden- und Sehbehindertenverein. In den kommenden vier Jahren setzen sie sich unter anderem für ein gerechteres Entgelt, verbesserten Gewaltschutz, die Etablierung von Leichter Sprache, stärkere Mitwirkung und die Weiterentwicklung der Werkstätten ein. Die konstituierende Delegierten-Versammlung, bei der die Delegierten aus allen Wohlfahrtsverbänden zusammenkommen und ihre Sprecher*innen wählen, fand im März im nordrhein-westfälischen Landtag statt. 

 

Wir gratulieren herzlich allen Gewählten und freuen uns, dass eine Dürener Mitgliedsorganisation vertreten ist.

Umfrage: Soziale Angebote gefährdet

06.03.2026 - Eine aktuelle Umfrage der Wohlfahrtsverbände zeigt: Finanzielle Engpässe gefährden soziale Angebote, freiwilliges Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Einrichtungen mussten Leistungen bereits einschränken – eine stabile Finanzierung wird dringend benötigt.

Steigende Kosten und gekürzte Mittel führen dazu, dass soziale Angebote eingeschränkt oder vollständig eingestellt werden müssen – mit erheblichen Auswirkungen auf Menschen in schwierigen Lebenslagen und auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Mehr als 80 Prozent der befragten Einrichtungen erwarten, dass sie künftig Leistungen reduzieren müssen. Rund 28 Prozent gehen sogar davon aus, dass Angebote vollständig wegfallen könnten.
Auch regional zeigt sich ein alarmierendes Bild: Über 60 Prozent der Einrichtungen bewerten die soziale Versorgung in ihrer Region als unzureichend. Dies betrifft sowohl niedrigschwellige Unterstützungsangebote als auch spezialisierte Dienste, die für die Bewältigung sozialer Herausforderungen unverzichtbar sind.

Besonders gravierend ist, dass mit dem Wegfall von Angeboten auch das freiwillige Engagement gefährdet ist. Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass sinkende Angebotsstrukturen auch weniger Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement bedeuten.


Ohne stabile soziale Infrastruktur verlieren nicht nur Menschen in belastenden Situationen wichtige Anlaufstellen, sondern auch Orte, an denen Solidarität, Vertrauen und gesellschaftliche Teilhabe entstehen. Bei der Vorbereitung und Umsetzung der Kommunal-, Landes- und dem Bundeshauhalt muss daher die Absicherung sozialer Dienste Priorität haben.

Die gesamte Auswertung der Umfrage finden Sie unter:

https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/umfrage-soziale-angebote-gefaehrdet/


Online-Petition zur Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) gestartet

16.01.2025

Die Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) war mehr als überfällig, doch der im Dezember vom NRW-Familienministerium vorgelegte Referentenentwurf droht vieles schlechter zu machen und wenig besser. Noch kann die Landesregierung etwas ändern: Am 27. Januar 2026 wird der Referentenentwurf ins Kabinett eingebracht – und so wie er vorliegt, darf er es nicht wieder verlassen! Wer diese Forderung teilt, kann dies nun auch öffentlich zum Ausdruck bringen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW ruft auf, die Online-Petition „Kitas retten – Kinderbildungsgesetz NRW besser machen!“ zu zeichnen.

Hier Online-Petition unterzeichnen: 


Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen!

Zum 1. Januar 2026 hat Lea Maria Scholtes die Geschäftsführung für die Kreisgruppe Düren übernommen mit dem klaren Ziel, die soziale Arbeit in der Region zu stärken und die Werte des Verbandes mit Leben zu füllen.

Lea Maria Scholtes ist beim Paritätischen keine Unbekannte. Zuvor war sie als Koordinatorin für Sozialpolitik in Aachen tätig und bringt eine langjährige und vielfältige Erfahrung aus der Arbeit und dem Ehrenamt in Sozialverbänden mit. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen seit jeher in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie im Kinderschutz. Ihre Expertise als ausgebildete Supervisorin und Organisationsberaterin, insbesondere für Schutzkonzepte, hat ihren Blick dafür geschärft, wie wichtig stabile Strukturen und eine klare Haltung für eine erfolgreiche soziale Arbeit sind.

Die zentralen Werte des Paritätischen, Vielfalt, Offenheit und Toleranz, sind nicht nur Leitlinien, sondern der Kern des gemeinsamen Engagements. Das Ziel von Lea Maria Scholtes für den Kreis Düren ist es, gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen, Ehrenamtlichen und Partner*innen eine starke und sichtbare soziale Landschaft zu gestalten. Sie wird sich mit Nachdruck für eine verlässliche Finanzierung der sozialen Arbeit einsetzen und die solidarischen Interessen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Mitgliedsorganisationen politisch vertreten.


Auf Wiedersehen, Michael Kehren!

Zum 31.12.25 verabschieden wir unseren Geschäftsführer der Kreisgruppe Düren. Seit April 2024 hat Michael Kehren unsere Kreisgruppe gestärkt, neue Netzwerke aufgebaut, die Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben und dabei stets mit Herz, Weitblick und großer Verbundenheit gewirkt. Wir blicken dankbar und mit etwas Wehmut auf diese gemeinsame Zeit zurück.


Michael Kehren schreibt selbst:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Mit diesen Worten von Hermann Hesse geht er seinen nächsten Schritt und bedankt sich für die bereichernden Begegnungen und Erfahrungen auf seinem Weg. 
 

Wir sagen von Herzen: Danke, Michael und auf Wiedersehen!
Für deinen weiteren Lebensweg wünschen wir dir Gesundheit, Erfolg und viele gute, hoffnungsvolle neue Stufen.
 

Gleichzeitig schauen wir nach vorn:
Ab dem 01.12.25 startet bereits unsere neue Geschäftsführerin in Düren - mehr dazu bald! 


Kinderinsel Jülich wird Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband im Kreis Düren

Düren-Jülich, 24. November 2025 – Die Elterninitiative Kinderinsel Jülich ist offiziell als neues Mitglied in den Paritätischen Wohlfahrtsverband im Kreis Düren aufgenommen worden.


Der Paritätische, einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, fördert Vielfalt, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Mit der Aufnahme der Kinderinsel Jülich erweitert der Verband sein Netzwerk um eine in Jülich seit langem etablierte und geschätzte Einrichtung, die sich für ein liebevolles und familiennahes Umfeld einsetzt.


„Wir freuen uns sehr, die Kinderinsel Jülich in unserem Verband begrüßen zu dürfen“, erklärt Michael Kehren, der zum Jahresende ausscheidende Geschäftsführer des Paritätischen in Düren. „Unser Anliegen ist es, die Vielfalt der Gesellschaft immer wieder zum Ausdruck zu bringen. Angefangen bei den Kleinsten.“


Auch Jennifer Schwan, Vorsitzende der Elterninitiative Kinderinsel Jülich blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen: „Die Mitgliedschaft im Paritätischen eröffnet uns neue Möglichkeiten des fachlichen Austauschs, der Vernetzung und der Weiterentwicklung unserer Arbeit.“


Über die Kinderinsel Jülich:

Seit 2012 besteht die Einrichtung als eingetragener Verein in Form einer Elterninitiative und bietet ca. 30 Kindern zwischen einem und sechs Jahren in zwei Gruppen einen Raum zum Wachsen und Entwickeln. Ein ehrenamtlicher Vorstand, der von den Eltern gebildet wird, kümmert sich um die Geschicke der Kita und arbeitet eng mit dem pädagogischen Team um Einrichtungsleitung Nadja Travagliante zusammen. Mit einem modernen pädagogischen Konzept, engagierten Fachkräften und einer aktiven Elternschaft ist die Einrichtung aus der Jülicher Stadtgesellschaft nicht wegzudenken. Weitere Informationen: https://kinderinsel-juelich.jimdofree.com/