Aktuelles und Termine
Termine von und mit Mitgliedsorganisationen
Am 27. Juni 2026 lädt der RBV herzlich zum RBV-Parkfest in der Roonstraße 4 in Düren ein.
Das Fest findet von 11:30 bis 16:30 Uhr statt und bietet wieder Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zu einem schönen gemeinsamen Tag in unserem Park.
Ergänzend soll es an diesem Tag auch Einblicke in das Thema Assistive Technik für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung geben.
Geplant sind kurze Impulse sowie praktische Einblicke, wie technische Unterstützung im Alltag mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe ermöglichen kann.
Neuigkeiten und Aktuelles aus dem Verband
Ambulante Pflege in Gefahr - Freie Wohlfahrtspflege NRW warnt vor Versorgungslücken
11.06.2026 Die Bundesregierung will das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-BStabG) in erster Lesung in den Bundestag einbringen. Sollte das Gesetz in seiner jetzigen Form in Kraft treten, gefährdet das die ambulante pflegerische Versorgung. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) warnt: Falls die im Gesetzentwurf beschriebenen Reformvorschläge tatsächlich umgesetzt und die tarifliche Refinanzierung von Leistungen nach dem Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) in der ambulanten Pflege gestrichen werden, hätte das aus Sicht der Träger weitreichende negative Folgen: sowohl für die Versorgungssicherheit als auch für die Fachkräftegewinnung und die wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen.
Vorgesehen ist, Leistungen aus dem SGB V, also alle ärztlich verordneten Leistungen in der ambulanten Pflege wie etwa Wundversorgung, Kompressionsverbände oder Blutzucker messen, nicht mehr tariflich zu refinanzieren. „Wer die tarifliche Refinanzierung in der ambulanten Pflege infrage stellt, gefährdet nicht nur faire Arbeitsbedingungen, sondern auch die verlässliche Versorgung der Menschen – gerade hier in Nordrhein‑Westfalen“, sagt Kirsten Schwenke, Vorsitzende der LAG FW NRW.
Fachkräfte wandern ab
„Wenn tarifliche Löhne nicht mehr refinanziert werden, geraten Einrichtungen in einen Wettbewerb zulasten guter Arbeitsbedingungen“, sagt Elke Hammer‑Kunze, Vorsitzende des Arbeitsausschusses Pflege, Gesundheit und Alter. Fachkräfte könnten aus der ambulanten Versorgung in besser abgesicherte Bereiche – etwa in die stationäre Pflege oder den Kliniksektor – abwandern. „Das wäre ein massives Risiko für einen ohnehin angespannten Arbeitsmarkt.“
Leistungen werden eingestellt
Zudem gerieten ohne die tarifliche Refinanzierung die wirtschaftlichen Grundlagen ambulanter Dienste unter Druck. Die Folge: Einrichtungen müssten Leistungen einschränken oder ganz einstellen. Auch für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen hätten die geplanten Änderungen unmittelbare Konsequenzen. Wenn ambulante Versorgungsangebote vor Ort ausgedünnt werden, kommt es zu Versorgungslücken. Betroffene könnten dann verstärkt Arztpraxen und Krankenhäuser aufsuchen.
Vertrauen verspielt
Die Freie Wohlfahrtspflege NRW sieht die politische Verlässlichkeit infrage gestellt. Die tarifliche Bezahlung in der Pflege – auch in der ambulanten Versorgung – wurde über Jahre hinweg politisch unterstützt. „Dieses Prinzip jetzt aus kurzfristigen Kostengründen zu relativieren, untergräbt Vertrauen – bei Trägern, Beschäftigten und nicht zuletzt bei den Menschen, die auf Pflege angewiesen sind“, so Hammer‑Kunze weiter.
Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert, an der tariflichen Refinanzierung festzuhalten. Eine nachhaltige Stabilisierung der GKV‑Finanzen darf nicht zu Lasten der Beschäftigten, der Versorgungsqualität und der Versorgungssicherheit erfolgen.
Zum Hintergrund: Relevanz der ambulanten Pflege für NRW
In NRW sind mehr als 1,4 Millionen Menschen pflegebedürftig, Tendenz steigend. Davon werden 88 Prozent aller Pflegebedürftigen zuhause versorgt. Neben der informellen Pflege (z.B. durch Angehörige) ist die professionelle ambulante Pflege ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen.
Baubeginn - Inklusiv Wohnen Jülich e.V.
Wir gratulieren unserem Mitglied Inklusiv Wohnen Jülich e.V. zum Baubeginn ihres Wohnprojekts. Endlich ist es soweit. Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und inklusivem Zusammenleben in unserer Region dar.
Ziel ist es, jungen Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges Leben in einem unterstützenden Umfeld zu ermöglichen.
Wir wünschen viel Erfolg und eine spannende Zeit!
Herzlichen Glückwunsch an die Kita Villa Kunterbunt in Jülich
Herzlichen Glückwunsch an die Kita Villa Kunterbunt in Jülich: In einem jahrelangen Prozess hat das Team die offizielle Bescheinigung ihrer pädagogischen Qualität (PQ-Sys KiQ) erarbeitet – ein starkes Zeichen für engagierte Arbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung.
Mehr dazu im Beitrag des HERZOG Magazins:
https://www.herzog-magazin.de/nachrichten/stadtteile/juelich/paedagogische-qualitaet-bescheinigt/
Rundschreiben des Paritätischen NRW vom 27.05.2026: Der Engagementpreis 2026
Der Paritätische NRW vergibt alle zwei Jahre gemeinsam mit der Stiftung Gemeinsam Handeln den Engagementpreis, um Vereine und Initiativen zu würdigen, denen es besonders gut gelingt, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern.
In diesem Jahr steht der Engagementpreis unter dem Motto:
„HALTUNG ZEIGEN – RÄUME SCHAFFEN – DEMOKRATIE LEBEN
Engagement für Zusammenhalt, Dialog und eine offene Gesellschaft“
Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Zunehmende Polarisierung, eine Verrohung öffentlicher Debatten sowie das Erstarken antidemokratischer und ausgrenzender Positionen prägen vielerorts das gesellschaftliche Klima.
Gerade in solchen Zeiten braucht es Menschen und Organisationen, die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und sich aktiv für ein respektvolles, solidarisches und demokratisches Miteinander einsetzen. Demokratie lebt vom Mitmachen – vom Zuhören, vom Aushandeln, vom Engagement vor Ort.
Mit dem Engagementpreis 2026 zeichnen wir Projekte und Initiativen aus, die Begegnung ermöglichen, Dialog fördern und demokratische Werte im Alltag erlebbar machen. Gesucht werden Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements, die Brücken bauen, Beteiligung stärken und Räume schaffen, in denen Vielfalt als Bereicherung erfahren wird.
Die prämierten Projekte sollen exemplarisch zeigen, wie Zusammenhalt wächst: durch Offenheit, durch gegenseitigen Respekt und durch das klare Eintreten für Menschenwürde und demokratische Grundwerte. Zivilgesellschaftliches Engagement leistet hierfür einen unverzichtbaren Beitrag – oft leise, aber mit nachhaltiger Wirkung.
Interessierte Mitgliedsorganisationen und nicht verbandsgebundene Initiativen können sich noch bis zum 15. Juni bewerben. Weitere Informationen zum Engagementpreis und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der
Website des Paritätischen NRW.
Die Preisverleihung findet am 25. September 2026 im Haus Witten in Witten statt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Neue Beleuchtung für unseren Konferenzraum – herzlichen Dank!
Der große Konferenzraum in der Kreisgruppe/Selbsthilfe-Kontaktstelle Düren wird von vielen unterschiedlichen Selbsthilfegruppen regelmäßig für ihre Treffen genutzt. Umso wichtiger ist eine angenehme und funktionale Atmosphäre – insbesondere in den Abendstunden. Leider war die Beleuchtung des Raumes in den vergangenen Jahren teilweise defekt und insgesamt nicht mehr zeitgemäß.
Dank der großzügigen Spende eines Teilnehmenden der Selbsthilfegruppe „Trockene Optimisten“ konnte die Beleuchtung des Konferenzraumes nun umfassend erneuert werden. Gemeinsam mit mehreren engagierten Helfern aus der Gruppe wurden die vorhandenen Leuchtkörper durch moderne LED-Technik ausgetauscht, zusätzliche Leuchtköper installiert und ein Dimmer eingebaut.
Der Raum ist nun auch bei Dämmerung und Dunkelheit hervorragend ausgeleuchtet und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, das Licht je nach Bedarf angenehm zu dimmen. Damit wurde die Aufenthaltsqualität für alle Gruppen deutlich verbessert.
Das Team der Kreisgruppe und der Selbsthilfe-Kontaktstelle Düren ist für diese großzügige Unterstützung und den tatkräftigen Einsatz der Gruppenteilnehmenden außerordentlich dankbar. Auch die vielen weiteren Selbsthilfegruppen, die den Raum nutzen, profitieren von dieser wertvollen Verbesserung.
Im Namen aller Nutzerinnen und Nutzer sagen wir von Herzen: VIELEN DANK!
Heute protestieren wir – für echte Teilhabe, gegen Leistungskürzungen in der Eingliederungshilfe
05.05.2026
Am 5. Mai 2026, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, setzen wir ein klares Zeichen: Geplante Kürzungen in der Eingliederungshilfe (EGH) gefährden die Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität von Hunderttausenden Menschen mit Behinderungen in Deutschland.
Ein internes Arbeitspapier aus Bund, Ländern und Kommunen sieht über 70 Kürzungsvorschläge vor – ohne öffentliche Debatte, ohne Beteiligung der Betroffenen. Die Pläne betreffen unter anderem den individuellen Anspruch auf Schulbegleitung, das Wunsch- und Wahlrecht, faire Löhne für Fachkräfte und die finanzielle Belastung von Menschen mit Behinderungen durch höhere Eigenanteile.
Die Kostensteigerungen in der EGH haben strukturelle Ursachen: mehr Bedarfe, steigende Personalkosten und fehlende Bundesbeteiligung. Leistungskürzungen sind keine Lösung – sie treffen die Falschen.
Wir fordern: Keine Kürzungen auf dem Rücken von Menschen mit Behinderungen.
Ein Zeichen gegen das Schweigen - Mahnwache auf dem Marktplatz, Düren am 22.05.26, 16.00 Uhr

Unsere Mitgliedsorganisation Goldrute e.V. lädt Sie herzlich ein, an diesem Tag gemeinsam ein Zeichen zu setzen – gegen Femizide, gegen Gewalt an Frauen und gegen das Schweigen. Eine Frau wurde aus dem Leben gerissen. Sie fehlt. Und sie ist nicht die Einzige. Mit der Mahnwache möchten die Organisator*innen Raum schaffen für Trauer, Wut und Solidarität – einen Moment des Innehaltens, der uns in der Erinnerung verbindet und die gemeinsame Verantwortung stärkt, hinzusehen und nicht zu schweigen. Gleichzeitig wollen sie sichtbar machen, dass Femizide keine Einzelfälle sind, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Realität, die uns alle betrifft und die nicht länger hingenommen werden darf.
Geplante Redebeiträge sind unter anderem vorgesehen von:
- Landrat Dr. Ralf Nolten
- einer Vertretung des Bürgermeisters der Stadt Düren
- den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises und der Stadt Düren
- Frauen helfen Frauen Düren und Jülich
- dem Bezirksrat von ver.di
- Goldrute e.V.
- der Opferschutzbeauftragten der Polizei
- sowie Angehörige Ayşegül Kiyar-Culha
Als stilles Zeichen des Gedenkens laden die Organisatior*innen zudem ein, wenn möglich eine weiße Rose mitzubringen. Weitere Informationen siehe Flyer Goldrute e.V.
Flyer Goldrute e.V.

"Keine Kürzungen bei der Teilhabe" der Lebenshilfe
Der Paritätische Gesamtverband unterstützt die Petition “Keine Kürzungen bei der Teilhabe” der Bundesvereinigung Lebenshilfe an den Deutschen Bundestag. Ziel ist es, Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zu verhindern.
Hier finden Sie die Fachinformation des Paritätischen Gesamtverbendes sowie alle weiteren Informationen zur Petition: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/petition-unterstuetzen-keine-kuerzungen-bei-der-teilhabe/
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Petition verbreiten und unterstützen!
Vorstandswahlen auf der Mitgliederversammlung des Paritätischen Düren
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Paritätischen Düren standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Herrn Laskaris als Vorstandsvorsitzender. Wir danken ihm herzlich für sein langjähriges Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für den Verband und seine Mitglieder.
Erfreulich ist, dass Monika Fuchs, Paskal Laskaris und Nursen Sahin-Schulze wiedergewählt wurden und ihre wertvolle Arbeit im Vorstand fortsetzen werden. Neu in den Vorstand gewählt wurden Britta Bär und Christoph Nießen – herzlich willkommen!
Im Rahmen der anschließenden konstituierenden Sitzung des Vorstands wurde Britta Bär zur neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit! Die stellvertretende Vorsitzende ist Kirstin Fuss.
Bereichert wurde die Mitgliederversammlung durch einen fachlichen Input zum Thema Kinderschutz in der OGS, den unsere Fachreferentin Monja Rader engagiert und informativ gestaltet hat.
Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Kraft und Erfolg bei der Arbeit für den Paritätischen Düren und seine Mitglieder!
Paritätischer NRW fordert Klarstellung zu Sozialkürzungsplänen
Der Paritätische NRW fordert von der Landesregierung eine klare Positionierung zu einem internen Bund-Länder-Arbeitspapier, das weitreichende Kürzungen im Sozialbereich vorsieht – insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe. Das Papier wurde vom Paritätischen Gesamtverband öffentlich gemacht.
In einem offenen Brief an Familienministerin Verena Schäffer und Sozialminister Karl-Josef Laumann bittet der Verband um Einordnung der Rolle und Position des Landes. „Die Vorschläge markieren einen tiefgreifenden Richtungswechsel", erklärt Vorstand Christian Woltering. „Es geht um die Frage, ob zentrale sozialstaatliche Rechte künftig unter einen Finanzierungsvorbehalt gestellt werden."
Der Verband kritisiert zudem die fehlende Transparenz: „Ein solcher Prozess gehört in die Öffentlichkeit und in den Dialog mit Fachpraxis und Betroffenen – nicht in geheime Arbeitsgruppen."
Offener Brief an Minister Karl-Josef Laumann
Offener Brief an Ministerin Verena Schäffer
Wir gratulieren Lulzim Lushtaku zur Wahl in die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW!

Die LAG der Werkstatträte NRW besteht aus 17 Delegierten, davon sind 7 Beschäftigte in Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Im Februar 2026 kamen fast 70 Werkstatträte und Vertrauenspersonen aus 44 Werkstätten zusammen, um die neuen Delegierten aus den Reihen des Paritätischen zu wählen. Gewählt wurden neben Lulzim Lushtaku von den Rurtalwerkstätten aus Düren, Dirk Fensterseifer von WIR, Tanja Krahn von den Lübbecker Werkstätten, Markus Korn von den Rhein-Sieg Werkstätten, Max Haberland von der Lebenshilfe Aachen, Manuel Rodriguez Möller von der Lebenshilfe Oberhausen und Kathrin Lemmnitz vom Lippischen Blinden- und Sehbehindertenverein. In den kommenden vier Jahren setzen sie sich unter anderem für ein gerechteres Entgelt, verbesserten Gewaltschutz, die Etablierung von Leichter Sprache, stärkere Mitwirkung und die Weiterentwicklung der Werkstätten ein. Die konstituierende Delegierten-Versammlung, bei der die Delegierten aus allen Wohlfahrtsverbänden zusammenkommen und ihre Sprecher*innen wählen, fand im März im nordrhein-westfälischen Landtag statt.
Wir gratulieren herzlich allen Gewählten und freuen uns, dass eine Dürener Mitgliedsorganisation vertreten ist.
Umfrage: Soziale Angebote gefährdet

06.03.2026 - Eine aktuelle Umfrage der Wohlfahrtsverbände zeigt: Finanzielle Engpässe gefährden soziale Angebote, freiwilliges Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Einrichtungen mussten Leistungen bereits einschränken – eine stabile Finanzierung wird dringend benötigt.
Steigende Kosten und gekürzte Mittel führen dazu, dass soziale Angebote eingeschränkt oder vollständig eingestellt werden müssen – mit erheblichen Auswirkungen auf Menschen in schwierigen Lebenslagen und auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Mehr als 80 Prozent der befragten Einrichtungen erwarten, dass sie künftig Leistungen reduzieren müssen. Rund 28 Prozent gehen sogar davon aus, dass Angebote vollständig wegfallen könnten.
Auch regional zeigt sich ein alarmierendes Bild: Über 60 Prozent der Einrichtungen bewerten die soziale Versorgung in ihrer Region als unzureichend. Dies betrifft sowohl niedrigschwellige Unterstützungsangebote als auch spezialisierte Dienste, die für die Bewältigung sozialer Herausforderungen unverzichtbar sind.
Besonders gravierend ist, dass mit dem Wegfall von Angeboten auch das freiwillige Engagement gefährdet ist. Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass sinkende Angebotsstrukturen auch weniger Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement bedeuten.
Ohne stabile soziale Infrastruktur verlieren nicht nur Menschen in belastenden Situationen wichtige Anlaufstellen, sondern auch Orte, an denen Solidarität, Vertrauen und gesellschaftliche Teilhabe entstehen. Bei der Vorbereitung und Umsetzung der Kommunal-, Landes- und dem Bundeshauhalt muss daher die Absicherung sozialer Dienste Priorität haben.
Die gesamte Auswertung der Umfrage finden Sie unter:
https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/umfrage-soziale-angebote-gefaehrdet/
Online-Petition zur Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) gestartet
16.01.2025
Die Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) war mehr als überfällig, doch der im Dezember vom NRW-Familienministerium vorgelegte Referentenentwurf droht vieles schlechter zu machen und wenig besser. Noch kann die Landesregierung etwas ändern: Am 27. Januar 2026 wird der Referentenentwurf ins Kabinett eingebracht – und so wie er vorliegt, darf er es nicht wieder verlassen! Wer diese Forderung teilt, kann dies nun auch öffentlich zum Ausdruck bringen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW ruft auf, die Online-Petition „Kitas retten – Kinderbildungsgesetz NRW besser machen!“ zu zeichnen.
Herzlich Willkommen
Herzlich Willkommen!
Zum 1. Januar 2026 hat Lea Maria Scholtes die Geschäftsführung für die Kreisgruppe Düren übernommen mit dem klaren Ziel, die soziale Arbeit in der Region zu stärken und die Werte des Verbandes mit Leben zu füllen.
Lea Maria Scholtes ist beim Paritätischen keine Unbekannte. Zuvor war sie als Koordinatorin für Sozialpolitik in Aachen tätig und bringt eine langjährige und vielfältige Erfahrung aus der Arbeit und dem Ehrenamt in Sozialverbänden mit. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen seit jeher in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie im Kinderschutz. Ihre Expertise als ausgebildete Supervisorin und Organisationsberaterin, insbesondere für Schutzkonzepte, hat ihren Blick dafür geschärft, wie wichtig stabile Strukturen und eine klare Haltung für eine erfolgreiche soziale Arbeit sind.
Die zentralen Werte des Paritätischen, Vielfalt, Offenheit und Toleranz, sind nicht nur Leitlinien, sondern der Kern des gemeinsamen Engagements. Das Ziel von Lea Maria Scholtes für den Kreis Düren ist es, gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen, Ehrenamtlichen und Partner*innen eine starke und sichtbare soziale Landschaft zu gestalten. Sie wird sich mit Nachdruck für eine verlässliche Finanzierung der sozialen Arbeit einsetzen und die solidarischen Interessen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Mitgliedsorganisationen politisch vertreten.
Auf Wiedersehen, Michael Kehren!
Zum 31.12.25 verabschieden wir unseren Geschäftsführer der Kreisgruppe Düren. Seit April 2024 hat Michael Kehren unsere Kreisgruppe gestärkt, neue Netzwerke aufgebaut, die Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben und dabei stets mit Herz, Weitblick und großer Verbundenheit gewirkt. Wir blicken dankbar und mit etwas Wehmut auf diese gemeinsame Zeit zurück.
Michael Kehren schreibt selbst:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Mit diesen Worten von Hermann Hesse geht er seinen nächsten Schritt und bedankt sich für die bereichernden Begegnungen und Erfahrungen auf seinem Weg.
Wir sagen von Herzen: Danke, Michael und auf Wiedersehen!
Für deinen weiteren Lebensweg wünschen wir dir Gesundheit, Erfolg und viele gute, hoffnungsvolle neue Stufen.
Gleichzeitig schauen wir nach vorn:
Ab dem 01.12.25 startet bereits unsere neue Geschäftsführerin in Düren - mehr dazu bald!
Kinderinsel Jülich wird Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband im Kreis Düren
Düren-Jülich, 24. November 2025 – Die Elterninitiative Kinderinsel Jülich ist offiziell als neues Mitglied in den Paritätischen Wohlfahrtsverband im Kreis Düren aufgenommen worden.
Der Paritätische, einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, fördert Vielfalt, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Mit der Aufnahme der Kinderinsel Jülich erweitert der Verband sein Netzwerk um eine in Jülich seit langem etablierte und geschätzte Einrichtung, die sich für ein liebevolles und familiennahes Umfeld einsetzt.
„Wir freuen uns sehr, die Kinderinsel Jülich in unserem Verband begrüßen zu dürfen“, erklärt Michael Kehren, der zum Jahresende ausscheidende Geschäftsführer des Paritätischen in Düren. „Unser Anliegen ist es, die Vielfalt der Gesellschaft immer wieder zum Ausdruck zu bringen. Angefangen bei den Kleinsten.“
Auch Jennifer Schwan, Vorsitzende der Elterninitiative Kinderinsel Jülich blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen: „Die Mitgliedschaft im Paritätischen eröffnet uns neue Möglichkeiten des fachlichen Austauschs, der Vernetzung und der Weiterentwicklung unserer Arbeit.“
Über die Kinderinsel Jülich:
Seit 2012 besteht die Einrichtung als eingetragener Verein in Form einer Elterninitiative und bietet ca. 30 Kindern zwischen einem und sechs Jahren in zwei Gruppen einen Raum zum Wachsen und Entwickeln. Ein ehrenamtlicher Vorstand, der von den Eltern gebildet wird, kümmert sich um die Geschicke der Kita und arbeitet eng mit dem pädagogischen Team um Einrichtungsleitung Nadja Travagliante zusammen. Mit einem modernen pädagogischen Konzept, engagierten Fachkräften und einer aktiven Elternschaft ist die Einrichtung aus der Jülicher Stadtgesellschaft nicht wegzudenken. Weitere Informationen: https://kinderinsel-juelich.jimdofree.com/










